Über uns

Die Buchhandlung bei St. Annen in Annaberg-Buchholz wurde 1999 von Frank und Christine Unger gegründet und ist im Laufe der Jahre zu einer festen Größe geworden: Vor allem christliche Literatur, Bücher über Erzgebirge und Bergbau, Mundartbücher und kleine Geschenke sind hier zu finden, dazu ein breites Angebot an Postkarten und Faltkarten zu verschiedenen Anlässen.

Als Ungers planten, in den Ruhestand zu gehen, versuchten sie intensiv, einen Nachfolger zu finden, jedoch lange Zeit erfolglos. Als ich hörte, dass die Buchhandlung schließen würde, wenn sich niemand fände, sprang ich nach Rücksprache mit meinem Mann Reinhart Unger (nicht verwandt oder verschwägert mit den Vorinhabern!) – der mehr als 40 Jahre in der Stadtbibliothek Annaberg tätig war – ins kalte Wasser: Ich machte ein Praktikum in einer anderen Buchhandlung, las Fachliteratur, besuchte einen Crashkurs für Neueinsteiger und sprach mit unzähligen Buchhändlerinnen...

ruan_2019.jpgIm November 2019 übernahm ich dann die Buchhandlung, mit erheblichen Bauchschmerzen, weil ich mich noch so wenig mit den ganzen Abläufen auskannte. Die freundliche Kundschaft, die dem Geschäft die Treue hielt und uns immer wieder ermutigte, wenn mal was nicht so klappte, wie es sollte, hat es uns leicht gemacht – dankeschön!

Dass nun so kurz nach der Übernahme die Coronakrise kam und und ich erkrankte, ist eine neue Herausforderung, die wir mit Ihrer Hilfe bestehen wollen. Danke für alle Unterstützung und allen Zuspruch! Es macht uns viel Freude, in der Buchhandlung tätig zu sein, und wenn wir für Sie das Richtige finden, ist das wunderbar.

Almut Nitzsche, April 2020

Haben Sie schon unsere wunderbar gestalteten Schaufenster bemerkt? Wir sind sehr froh, dass die Designerin Petra Frank – ja, das ist die, die den schönen Holzschmuck kreiert (www.holzschmuckstuecke.de), den wir Ihnen auch in der Buchhandlung anbieten – stundenweise für uns tätig ist und ihre Kreativität einbringt. Wenn Sie sie antreffen wollen: Sie ist meist in der Zeit von 12 bis 13 uhr, freitags von 11 bis 12 Uhr vor Ort.

Almut Nitzsche, 04.07.2020