
Präsentation des Sächsischen Klosterbuchs
Sachsen war einst ein klosterreiches Land, auch wenn die meisten Klöster heute spurlos verschwunden sind. Dieser (fast) vergessene Teil der sächsischen Geschichte wird jetzt wieder entdeckt: Über Jahre wurde am Lehrstuhl für Sächsische und Vergleichende Landesgeschichte der Universität Leipzig und dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen die sächsische Klostergeschichte erforscht. Das Ergebnis liegt nun in Form des im Leipziger Universitätsverlag im April erschienen, dreibändigen „Sächsischen Klosterbuchs“ vor. Das „Sächsische Klosterbuch“ stellt die vielfältigen Formen religiösen Gemeinschaftslebens in Sachsen erstmals grundlegend dar. Es blickt auf Klöster, Stifte und Kommenden und damit auf Institutionen, die der modernen Welt fremdartig erscheinen, die aber in früheren Jahrhunderten präsent und prägend waren. Bei der Buchpräsentation stellen die Herausgeber Dirk Martin Mütze und Christian Schuffels das Werk vor und bieten Einblicke in die historische und heute weitgehend verschwundene sächsische Klosterlandschaft. Sie werden dabei auch auf das Annaberger Franziskaner-Kloster zu sprechen kommen, das untrennbar mit den Anfängen der Stadt verbunden ist.
Wie immer beim Bücher-Café wird es einen Büchertisch geben, dabei kann – neben der dreibändigen Ausgabe im Schuber – auch eine Auskopplung zum Annaberger Kloster als Heft erworben werden.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Buchhandlung bei St. Annen Annaberg-Buchholz, der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde und des Leipziger Universitätsverlags.
Link zur Veranstaltung auf der Verlagsseite: https://www.isgv.de/aktuelles/veranstaltungen/details/praesentation-des-saechsischen-klosterbuchs-kopie



