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Buchtipps - Briefe und (Auto)Biografisches

Leonard Cohen, einer meiner Lieblingsmusiker, entstammt einer jüdischen Familie und hat zeitlebens mit Gott und seinem Glauben gerungen. Viele seiner Texte haben religiöse Bezüge, und wenn man Birnsteins Buch liest, merkt man, dass die nicht unbedingt leicht zu entdecken und zu entschlüsseln sind. Manche Bilder und Anspielungen, die im jüdischen Glauben ihren Ursprung haben, können damit nicht Vertrauten einfach entgehen. Das macht dieses Buch zu einem Muss für ernsthaft an Cohen und seinen Texten Interessierte.

Rolf Hoppe ein Schauspielerleben von Thomas Morgenroth, hg. von Hoppes Tochter Josephine Hoppe

Inge Jens: Am Schreibtisch. Thomas Mann und seine Welt Meine Schwiegermutter hat uns unter anderem eine Menge Bücher aus dem Mann-Universum hinterlassen: Bücher von Thomas Mann, seinen Kindern und Enkeln, Bücher über die Manns – und eben dieses Buch über Thomas Manns wichtigstes Möbel, seinen Schreibtisch.

Philipp Mickenbecker: Meine real life story

Als sie sich kennen lernen, ist Eva 22, Erwin fast 40. Ihr erster Sohn, Erwin, der den Namen Strittmatter später ablegte und als Erwin Berner ein bekannter Schauspieler wurde, veröffentlichte den Briefwechsel seiner Eltern aus den Anfangsjahren ihrer Beziehung. Literatur verbindet die beiden, und da ist vor allem zu Beginn eine ganz starke Liebe und ein gegenseitiges Verstehen vor allem auch auf literarischer Ebene, das die beiden ein Leben lang beieinander bleiben lässt.