
Hatte ich erwähnt, dass ich die Plattform NetGalley liebe, die es mir ermöglicht, Bücher und Hörbücher zum Begutachten herunterzuladen? Leider verpasse ich es oft, die Werke dort zu rezensieren, bevor sie deaktiviert werden, also mache ich es jetzt hier.
»Die englische Scheidung« ist ein witziges, aber zugleich trauriges Buch mit einer unzufriedenen Ehefrau und einem untreuen Ehemann und den zugehörigen Familien. Die beiden wollen sich scheiden lassen, aber eigentlich auch nicht, doch spätestens, als die Mütter in die Handlung eingreifen, geht alles schief. Die Figuren sind überspitzt gezeichnet – englischer Humor, und die Handlung steuert unaufhaltsam in eine Richtung, die eigentlich niemand will. Am Ende ist alles neu sortiert und läuft in anderen Bahnen irgendwie weiter. So, wie es im Leben auch ist: Kein Happy End, aber auch keine völlige Katastrophe.
Mein Fazit: Unterhaltsam, ein bisschen bitter, sehr realistisch bei aller Überzeichnung. Und gut zu lesen. Kaum zu glauben, wie alt dieses Werk schon ist!
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