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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783772531309
Sprache: Deutsch
Umfang: 213 S.
Format (T/L/B): 2.3 x 22 x 14.5 cm
Lesealter: 14-99 J.
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Wir sind uralt und brandneu Die fünfzehnjährige Sylvia, schüchtern und zugleich mutig und rebellisch, zieht aus Newcastle ins wilde Northumberland und fühlt sich fremd in der riesigen, scheinbar leeren Landschaft. Aber dann trifft sie Gabriel, einen seltsam vertrauten Jungen. Als sie gemeinsam durch die Wälder und Fjells streifen, sieht sie die Natur mit neuen Augen. Unter einem grenzenlosen Sternenhimmel verbindet sie sich intensiv mit der uralten Vorzeit - überall um sie herum ist die Vergangenheit und steckt zugleich tief in ihr selbst. Aus dem Flügel eines toten Bussards stellen die beiden eine Knochenflöte her, jene Art von Instrument, mit dem einst die erste Musik der Menschheit erklang. Und Sylvia entdeckt, was es wirklich bedeutet, in der heutigen Welt jung zu sein. Ein Buch, das die Menschlichkeit feiert und den tiefen Verbindungen zwischen uns und der Natur nachspürt. Atemberaubende Schilderungen einer magischen, einzigartigen Welt.

Autorenportrait

David Almond, 1951 in Gateshead geboren, ist einer der bedeutendsten britischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Er wurde unter anderem mit der Carnegie Medal (1998), dem Hans Christian Andersen-Preis (2010) und dem Guardian Children's Fiction Prize (2015) ausgezeichnet. Sein bekanntestes Werk ist der vielfach übersetzte Roman >Skellig< (1998, deutsch: >Zeit des Mondes<). David Almond lebt mit seiner Familie in Northumberland (England). www.davidalmond.com

Leseprobe

Das Geräusch wurde sanfter, lyrischer. Ein Pfeifen, Flöten, Zwitschern. Ein Schwindelgefühl erfasste sie, als die Musik in sie hineinfuhr. Sie machte die Augen schmal und suchte die Dunkelheit ab. Nichts. Es war wie etwas, das sie schon einmal geträumt hatte, etwas, das aus ihrem Inneren und gleichzeitig von außen kam, etwas, das sie schon einmal gehört hatte. Aber wie konnte das sein? Sei doch nicht dumm, Sylvia, flüsterte sie zu sich selbst. Sie machte die Augen wieder groß, schaute zu den Sternen, den Galaxien, den riesigen Spiralen und den Haufen aus Licht. Zu dem Universum, das durch die Zeit tanzte und kreiselte. Warum war das alles so riesig? Warum war sie so klein?